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INTERACTION DESIGN

Das Interaction Design definiert, wie ein System auf Aktionen des Benutzers reagiert. Es ist das Verhalten (Feel) einer Software, mobilen App oder Website. Zusammen mit dem Interface Design (Look) entsteht das Look & Feel eines Produktes.

Senior Developer René Kann und Senior Interface Designerin Susi Augustin bei der Erstellung eines Konzeptes.

Erst durch Reaktion wird ein Interface lebendig. Es gibt dem Nutzer Hinweise, wie Elemente zu bedienen sind (MouseOver-Zustände signalisieren interaktive Elemente). Sie sind unabdingbar, um ein System schnell zu erlernen und zu beherrschen.

Ein lebendiges Interface verwendet Animation und Bewegung, um den Nutzer auf den aktuellen Systemstatus aufmerksam zu machen (Ergebnisse werden geladen, Import wird geprüft usw.). Dies ist wichtig, um permanentes Feedback zu geben, Antwortzeiten zu überbrücken und Unsicherheit beim Anwender zu vermeiden.

Bei reinen Touch-Applikationen haben Animationen noch eine andere wichtige Aufgabe. Sie ersetzen den fehlenden MouseOver-Zustand. Bei mobilen Interfaces zeigen Animationen dem Benutzer versteckte Interaktionen (z. B. „nach unten wischen” zum Aktualisieren). Denn in einer mobilen App ist der Platz stark eingeschränkt. Nicht jede Aktion kann über ein Icon abgebildet werden.

  • Der Nutzer erlernt ein Interface Schritt für Schritt
  • Gezielt eingesetzte Mikro-Animationen bereiten dem Nutzer Freude und verleihen einer Applikation Persönlichkeit
  • Trial & Error Verhalten entfällt, der Nutzer weiß, was ihn erwartet
  • Durch spielerische Interaktionen lassen sich auch komplexe Inhalte leicht vermitteln
  • Mittels High-Fidelity-Prototypen lassen sich animierte Interfaces vor der Umsetzung testen


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