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Informationsarchitektur

Die Informationsarchitektur bildet den strukturellen Aufbau einer Anwendung oder Webseite ab. Dieser Aufbau richtet sich vordergründig nach den Bedürfnissen der Nutzer und bildet deren Logikverständnis ab.

Senior Developer René Kann und Senior Interface Designerin Susi Augustin bei der Erstellung eines Konzeptes.

Anders als eine Sitemap betrachtet eine Infomationsarchitektur nicht nur die Struktur einer Anwendung oder Webseite, sondern beinhaltet bereits Angaben, an welchen Stellen welche Informationen für den Nutzer bereitgestellt werden. Die Informationsarchitektur bildet die konzeptionelle Grundlage für die Erstellung von Wireframes. Informationsarchitekturen lassen sich beispielsweise mittels Card Sorting erarbeiten. Eine weitere wichtige Quelle sind Zugriffs- und Nutzungsstatistiken, wie z.B. Google Analytics bei Webseiten.

Wichtig ist auch hier die Einbeziehung der Nutzer, da sich deren Bedürfnisse deutlich von denen der Anwendungs- oder Webseiten-Betreiber unterscheiden. Ein klassischer Fehler ist z.B. eine Webseiten-Struktur entsprechend den Strukturen und Hierarchien des eigenen Unternehmens aufzustellen. Nutzer ist es i.d.R. aber völlig egal, wie das Unternehmen strukturiert ist, sie wollen hingegen z.B. eine Produktinformation schnell finden. 

Vorteile einer Informationsarchitektur

  • Messen, mit welcher Designvariante der Nutzer ein definiertes Ziel besser erreicht
  • Hypothesen bestätigen, z. B. „Wenn wir den aktuell roten Bestell-Button auf grün ändern, wird dieser häufiger geklickt werden.“
  • Ergebnisse schon nach wenigen Tagen sehen (je nach Anzahl Ihrer Nutzer / Views pro Tag wird innerhalb weniger Tage bereits eine statistische Relevanz erreicht)


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